Frauenbilder

Sri Lanka: Teefelder in unendlicher Weite. Da hinein vorzudringen, für mich sehr schwierig. Für die Teepflückerinnen Alltag. 8 Stunden am Tag, 300 Tage im Jahr, für einen geringen Lohn, aber die einzige Möglichkeit für diese Frauen, Geld zu verdienen, das ihre Familien brauchen. Traurigkeit und Stolz in Blick und Haltung.

Das ist Azimeh aus Yazd. Sie hasst es, den Hijab tragen zu müssen und möchte überhaupt ein freieres Leben. Im Hintergrund ist die Rosenmoschee in Shiraz, eine wundervolle Anlage. Junge Frauen schwelgen dort in ihrer Schönheit. Muss der Hijab dort auch weg?
„Meine“ iranischen Freundinnen. Sie wollen selbst entscheiden, was sie tragen wollen
Die georgische Lehrerin aus Kachetien, wie sie uns das georgische Alphabet erklärt. Eine gute Idee, denn wir sprechen keine gemeinsame Sprache, aber wir singen gemeinsam russische Lieder. Sie ist ein Universaltalent, betreibt eine riesige Selbstversorgungswirtschaft, wo vom Saatgut bis zum fertigen Produkt alles selbst erzeugt wird. Traditionellen Wein, Cha Cha, Kingali, Salat und noch mehr haben wir selbst probiert.
Die Mathematikerin aus Yerewan. Wir haben sie abends auf dem zentralen Platz bei einer Lightshow kennengelernt und wir erzählten ihr, dass wir den Ararat gesehen haben. Sie sagte uns, dass sie ihn auch immer einmal sehen wollte, es aber bisher nicht geklappt hat.
Die Masai am Natronsee in Tansania. Wir besuchten ein Dorf, in dem nur eine Familie lebte. 2 Männer mit mehreren Frauen und gefühlt 50 Kindern. Alles war schmutzig und staubig. Und da kam diese Frau wie aus einem Bade entstiegen.
Die Betende in der Shwedagon Pagode in Rangun. Inmitten von unzähligen, lärmenden und fotografierenden Touristen beteten die Einheimischen, tief versunken in ihre eigene Welt.
Die Lotosverkäuferin am Mekong in Phnom Penh. Traurig und in sich gekehrt, gar nicht am Verkauf ihrer schön gefalteten Lotosblüten interessiert.
Batsileo Frau im Bergland von Madagaskar, eins mit der Natur, sogar in der Farbe von Haut, Haar und Kleidung.
Palastdame und Stewardess, getroffen 2004 in der Verbotenen Stadt in Peking. Tradition und Moderne vereint.

Meine Mutter, die ich nie kennengelernt, aber mein Leben lang vermisst habe.